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    <updated>2026-04-29T03:40:08+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Fremantle, das beste Hostel und Heimweh von Zuhause aus</title>
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                                            Das Old Fire Station Hostel in Fremantle ist mit Abstand das Lieblingshostel meiner gesamten Reise. Ungefähr sieben Monate wohnte ich dort, weil mir das Leben dort so gut gefiel.
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                 Auf Wiedersehen Australien!&amp;nbsp; 
 Etwa sieben Monate lebte ich in Fremantle, kurz Freo. Es ist eine kleine Hafenstadt bei Perth an der Westküste Australiens. Während Perth so ziemlich die einzige Großstadt in weiterer Umgebung ist, bietet Freo einen entspannten und lockeren Ausgleich dazu. Kleine Cafés und Bars, sonnige Strände und ein lebendiges Nachtleben lassen die Herzen von Durchreisenden höher schlagen. Mit ihrer pulsierenden und doch tiefenentspannten und alternativen Art hat die Stadt einen einzigartigen Charme, dem so mancher erliegt und länger dort bleibt als geplant. Und ich bin einer davon. 
 Ich hatte verschiedene Jobs, aber wohnte fast die gesamte Zeit im Old Fire Station Hostel. Das OFS ist mit Abstand mein Lieblingshostel der gesamten Reise, wenn nicht sogar einer meiner Lieblingsorte. Wie der Name schon sagt, war es mal die Feuerwache Fremantles und befindet sich heute direkt neben der aktuellen Fire Station. Von dem historischen Gebäude aus läuft man höchstens fünf Minuten bis zum Bahnhof und erreicht den nächstgelegenen Strand genauso schnell. Das OFS hat alles, was das Backpacker-Herz in einem Hostel begehrt; Tischkicker, Billard, Tischtennis, zwei bestens ausgestattete Küchen, genug große und kleine Schlafräume und das freundlichste Personal, das man sich nur vorstellen kann. Auch Jobs werden über die Rezeption an die Hostelbesucher vermittelt, was mir selbst schon den einen oder anderen Paycheck beschert hat. 
 Auch wenn die Rahmenbedingungen also optimal sind, bin ich nicht allein deshalb so lange dort geblieben. Ich habe während meiner Zeit in Australien unfassbar viele wunderbare Menschen kennengelernt und mich mit einigen von ihnen sehr gut angefreundet. Das Aufbauen solcher Beziehungen ist für mich das Schönste am Reisen. Deshalb fiel es mir wohl auch so schwer, Freo wieder zu verlassen und nach Deutschland zurückzukehren. Zwar mache ich mich auf den Weg in die Heimat, jedoch fühlte es sich an als verließe ich gerade ein Zuhause. Und so sehr ich es genieße, bei meinen alten Freunden und meiner Familie in Deutschland zu sein, vermisse ich meine Freunde im OFS doch sehr. 
 Ob es sich hierbei nun um Fernweh oder Heimweh handelt, ist egal – Sicher ist, meine Reiselust ist und bleibt groß!&amp;nbsp;Ich freue ich mich jetzt schon drauf, wieder mit WACA auf Tour zu nehmen!&amp;nbsp; 
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                            <updated>2019-03-21T08:15:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Wilde Unterwasserwelten</title>
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                                            Mantarochen, Haie, Wale und noch mehr - eine unvergessliche Schnorcheltour am Ningaloo Korallenriff in Coral Bay.
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                 Jeder, der einen Trip entlang der australischen Westküste plant, hat mit Sicherheit auch Coral Bay auf seiner Liste stehen. Der kleine Urlaubsort bietet neben sonnigen Stränden nämlich die Gelegenheit das einzigartige Ningaloo Reef zu bewundern. Das UNESCO-Welterbe beherbergt 220 Korallenarten und mehr als 500 Fischarten. 
 &amp;nbsp; 
   
 &amp;nbsp; 
 Das Ningaloo Reef ist ein über 250 km langes Korallenriff, das sich entlang der Westküste Australiens erstreckt. Anders als das berühmte Great Barrier Reef an der Ostküste ist das Ningaloo Reef ungewöhnlich nah an der Küste gelegen und somit leicht zugänglich, was Coral Bay zu einem beliebten Reiseziel für Taucher, Schnorchler und Wassersportler macht. 
 Ich habe eine geführte Schnorchel-Tour gemacht und mich von der Schönheit dieses Riffs überwältigen lassen. Glücklicherweise hatten wir an dem Tag perfekte Wetterbedingungen und sind auf so einige Meeresbewohner getroffen. Entlang der Korallenriffe sind wir mit unzähligen Fischarten, Schildkröten und sogar Riffhaien geschwommen. 
 &amp;nbsp; 
   
 &amp;nbsp; 
   
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 Zwischendurch tauchten Delphine und Buckelwale direkt neben dem Boot auf und leisteten uns für ein paar Minuten Gesellschaft. Buckelwale ziehen zwischen Juni und November entlang des Ningaloo Reefs Richtung Norden. 
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 &amp;nbsp; 
   
 &amp;nbsp; 
 Näher am Ufer trafen wir dann auf eine Gruppe Mantarochen, die dort auf Nahrungssuche waren. Es ist ein majestätisches Schauspiel, ihnen dabei zuzusehen wie sie durchs Wasser schweben. Umso atemberaubender ist es, mit ihnen zu schwimmen. Mantarochen können bis zu einer Spannweite von acht Metern anwachsen und drei Tonnen schwer werden. Sie sehen ein bisschen aus wie Decken, wenn sie sich auf ihre einzigartig mysteriöse Weise fortbewegen. Daher auch ihr Name - „Manta“ ist spanisch und bedeutet „Decke“. 
 &amp;nbsp; 
   
 &amp;nbsp; 
 Auch, wenn ich geführten Touren oft skeptisch gegenüberstehe, kann ich nicht abstreiten, dass mich diese begeistert hat. Ein Highlight nach dem anderen machten den Tag unvergesslich. Da das Riff so nah am Ufer liegt ist es zwar auch möglich, die Korallen mit eigener Ausrüstung selbst zu erforschen, jedoch ist es einfacher mit professioneller Begleitung. Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit viel höher seltene Tiere wie Mantarochen, Wale usw. zu sehen. 
 &amp;nbsp; 
   
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                            <updated>2018-09-02T12:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Backpacker Down Under – Junge Reisende oder billige Arbeitskräfte?</title>
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                                            Wie finanziere ich meinen Auslandsaufenthalt? Und sind die Arbeitsbedingungen für Reisende in Australien annehmbar? Sind die Visumsbestimmungen für das Working Holiday in Australien fair oder werden Backpacker hier als billige Arbeitskräfte genutzt?
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                 Mehr und mehr junge Menschen folgen dem aktuellen Trend und gehen in ihren Zwanzigern auf Reisen. Nach der Schule, vor oder nach dem Studium, einfach nur so um Zeit zu überbrücken („Gap Year“) oder aus allen möglichen anderen Anlässen. Die Welt ist durch Dinge wie Internet und sich ständig weiterentwickelnde Infrastruktur enger und besser vernetzt als je zuvor. Weit entfernte Orte scheinen nur noch einen Katzensprung entfernt, was außergewöhnliche Auslandserfahrungen ermöglicht. 
 &amp;nbsp; 
 In diesem Artikel soll es darum gehen, wie man sich den Spaß als Anfang 20 Jähriger, gerade „unabhängig“ gewordener Mensch überhaupt finanziert und wie der wechselhafte Alltag von Backpackern aussehen kann. 
 &amp;nbsp; 
 Ich selbst bin seit Anfang Januar in Australien. Bis Anfang Juni hat sich mein Arbeitsleben auf mehrere verschiedene Kurzzeitjobs beschränkt. In Fremantle, einem kleinen Ort direkt an der Westküste habe ich mehrere Monate im  Old Fire Station Hostel  gewohnt – ein wunderschönes Hostel, das sich mit seinem Backpacker-Westcoast-Vibe perfekt zum Entspannen und Kontakte Knüpfen eignet, jedoch auch sämtliche Vorteile eines sogenannten Working-Hostels bietet. Das Hostel vermittelt Jobs aus der Umgebung und kümmert sich um Arbeitsangelegenheiten seiner Gäste. Dadurch habe ich über Monate hinweg kleine Jobs im Garten- und Landschaftsbau, auf Baustellen, für Umzugsunternehmen, sogar als Müllmann und anderes gearbeitet. So kann man sich gut über Wasser halten, solange man am selben Ort bleibt und nicht allzu viel herumreist und sparsam lebt. 
 &amp;nbsp; 
 Anfang Juni fing ich an nach Farmjobs zu suchen, um etwas herumzukommen und konstanter Geld zu verdienen. Außerdem verlangt die australische Regierung bei Inanspruchnaheme eines Work-and-Travel-Visums 88 Tage Farmarbeit zu absolvieren, um ein &quot;Second-Year-Visum&quot; beantragen zu können.&amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 Unsere Job-Suche im Autobüro: 
   
 &amp;nbsp; 
 Zuerst fuhr ich zu einer Viehfarm mitten im Outback, ca. 260 km südöstlich von Fremantle. Die Zustände dort waren miserabel, die Mitarbeiter wurden unfair behandelt und das Management war unorganisiert. Also habe ich nach einer Woche kurzerhand gekündigt und mich direkt am nächsten Tag auf den Weg zur nächsten Farm gemacht. Hierbei handelte es sich um eine Erdbeerfarm etwa 300 km nördlich von der vorherigen Farm. Ja, stimmt, alles hier ist extrem weit voneinander entfernt, aber man gewöhnt sich dran. Ein Auto lohnt sich hier fast immer, speziell in Westaustralien! Ich bin froh, dass mein kleiner Mazda nach hunderten Kilometern durchs Outback immer noch problemlos mitmacht. 
 &amp;nbsp; 
   
 &amp;nbsp; 
 Auf der Erdbeerfarm sah&#039;s dann ähnlich aus. Nach einer Woche hab ich mich dort schon wieder verabschiedet. Die Arbeitsumstände gingen hier zwar absolut in Ordnung, jedoch war die Bezahlung so gering, dass man davon kaum Miete, Auto und Einkäufe hätte finanzieren können. 
 &amp;nbsp; 
   
 &amp;nbsp; 
   
 &amp;nbsp; 
 Mittlerweile bin ich wieder in Perth gelandet und habe einen Verkaufsjob in der Stadt angenommen. Hier werde ich vermutlich für ein paar Wochen arbeiten und weiter nach Farmjobs oder ähnlichem suchen, da dieser Job leider nicht für das Second Year anerkannt wird. 
 &amp;nbsp; 
   
 &amp;nbsp; 
 Zusammenfassend war mein Leben als Backpacker in Australien größtenteils entspannt und hat angefangen wechselhaft und stressig zu werden seit ich angefangen habe, Farmarbeit zu machen. Um fair zu sein, muss gesagt werden, dass man mit seiner Farmarbeit Glück und Pech haben kann. Auch, wenn ich bisher auf den falschen Farmen gelandet bin, gibt es sicherlich einige, die gut bezahlen und faire Arbeitsbedingungen haben. Trotzdem stelle ich die aktuellen Visumsbedingungen in Frage und bin mir nicht einmal sicher, ob ich das Second Year Visum überhaupt zwingend nötig habe. 
 &amp;nbsp; 
 Mal sehen, wie es kommt. Vor allem als Backpacker muss man sich flexibel und spontan bewegen können und genau das habe ich weiterhin vor! 
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                            <updated>2018-08-01T01:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Blazing Swan Festival</title>
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                                            Unkonventionelle Kunstwerke, eine Vielzahl an Bühnen und Tanzflächen und Kreativität in allen nur denkbaren (und undenkbaren) Formen sind nur einige der vielen Gesichter, mit denen das Blazing Swan Festival jeden einzelnen seiner Besucher herzlich anlächelt und willkommen heiß...
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                 Wer den amerikanischen Vorgänger „Burning Man“ kennt, dürfte eine grobe Vorstellung davon haben wie es beim einwöchigen  Blazing Swan Festival  &amp;nbsp;zugeht. Höchst kreativ und individuell gestaltete Themencamps mit Bühnen und Tanzflächen für Live-Musik bilden seit 2014 jeden März bzw. April den wohl alternativsten Flecken Wüste, den man im westaustralischen Outback finden kann. Ulkige Kostüme kleiden noch ulkigere Festivalbesucher, die gemeinsam eine harmonische, zum Expressionismus einladende Atmosphäre schaffen. 
   
 Das Blazing Swan sieht sich selbst nicht bloß als Event, sondern als eine Lebensweise, die konsequent und konstant in den sogenannten 11 Prinzipien ausgelebt wird. Das klingt alles sehr esoterisch, und das kann es durchaus auch sein, jedoch ergibt es auch Sinn, wenn man die Prinzipien als logische Benimmregeln betrachtet, die für ein friedliches Beisammensein sorgen, das schon fast an eine Kommune erinnert. 
  Radical Inclusion.  Jeder kann ein Teil des Blazing Swans sein. Fremde werden willkommen geheißen und respektiert. Jede Person der Community ist ein wertgeschätztes Mitglied. 
  Gifting.  Das Blazing Swan widmet sich Akten des Schenkens: freies Geben, ohne etwas im Gegenzug zu erwarten. Der Wert eines Geschenks ist hierbei bedingungslos. In diesem Sinne ist alles Gegebene, ob physischer Gegenstand, ein Gefallen oder etwas weniger greifbares, wie Freundschaft, ein Geschenk. Jeder hat etwas zu geben.&amp;nbsp; 
  Decommodification.  Im Zuge des Giftings verzichtet das Festival auf jegliche kommerzielle und kapitalistische Art von Handel, Werbung und Sponsorship. „We stand ready to protect our culture from such exploitation. We resist the substitution of consumption for participatory experience.“, so heißt es auf der Homepage. „Wir sind bereit, unsere Kultur vor solcher Ausbeutung zu schützen. Wir widerstehen dem Konsum für ein Erlebnis des Teilhabens.“ 
  Radical Selfreliance.  Das Blazing Swan ermutigt jedes Individuum zum Erforschen, zum Ausprobieren und dazu, sich auf seine inneren Ressourcen zu verlassen. 
   
  Radical Selfexpression.  Radikaler Selbstausdruck entsteht aus den einzigartigen Geschenken des Individuums. Niemand anders als das die individuelle Person oder eine zusammenarbeitende Gruppe kann ihren eigenen Inhalt feststellen. Er wird als Geschenk angesehen. In diesem Sinne sollte der Gebende die Rechte und Freiheiten des Empfängers respektieren.&amp;nbsp; 
  Leaving No Trace.  Die Umwelt wird respektiert. Man engagiert sich, nach dem Event keine Spuren zu hinterlassen. Man räumt hinter sich auf und bemüht sich, den Veranstaltungsort in einem, wenn möglich, noch besseren Zustand zu verlassen als man ihn vorgefunden hat.  Hier kommt das Geschirr von Waca äußerst gelegen. Statt umweltschädlichen Festivalbechern, und billigen Papp- und Plastiktellern kam das praktische Geschirr aus Melamin bei uns jeden Tag zum Einsatz. Hier zum  Camping- und Freizeitgeschirr  
  Communal Effort.  Die Gemeinschaft schätzt kreative Zusammenarbeit. Freiwillige Helfer sind der lebendige Antrieb dieser Gemeinschaft. Es wird nach Erschaffen und Erhalten von Kunstwerken, öffentlichen sozialen Netzwerken, und Methoden zu interaktiver Kommunikation gestrebt.&amp;nbsp; 
  Participation.  Die Gemeinschaft ist von einer radikalen Grundeinstellung der Beteiligung überzeugt. Es wird davon ausgegangen, dass formende Veränderung, ob im Individuellen oder in der Gesellschaft, nur durch intensive Beteiligung einzelner Personen stattfinden kann. Sein wird demnach durch Tun erlangt. Jeder wird dazu eingeladen, mitzuarbeiten.&amp;nbsp; 
  Immediacy.  „Be Here Now.“ Es wird versucht, Hürden zu überwinden, die zwischen uns und dem Erkennen des inneren Ichs, der Realität der Menschen um uns und dem Kontakt mit der Umwelt stehen. Man möchte sich selbst, anderen, seiner Umwelt und seinem Platz in der Gesellschaft bewusst sein. 
  Civic Responsibility.  Auch, wenn in mancherlei Hinsicht gesellschaftlicher Ausnahmezustand gilt, greifen Gesetze und zivile Grundsätze nach wie vor. 
  Consent.  Respektiere die Autonomie des Individuums: jeder hat das Recht, selbst Entscheidungen zu seinem Körper, Eigentum und persönlichen Raum zu treffen. Was der oder die eine eventuell als Geschenk sieht mag der oder die andere möglicherweise als unerwünscht wahrnehmen. Es sollte nur im klaren Einverständnis aller Beteiligten gehandelt werden. 
   
 Auch wenn die doch eher unkonventionelle Atmosphäre des Blazing Swans im ersten Moment etwas gewöhnungsbedürftig scheint, konnte man sich, wie ich finde, durch die ungezwungen freie Stimmung schnell einfinden, was ein unvergessliches Outdoor- Musik- Kulturerlebnis ermöglichte. 
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                            <updated>2018-06-13T12:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Die Tour auf den aktiven Vulkan - Mount Bromo</title>
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                                            Tja, was soll ich sagen? Eine Übernachtung im Hotel mitten zwischen Reisfeldern am Rand eines aktiven Vulkans, Nachtwanderungen durch die bezaubernden Urwälder Indonesiens, um, am Gipfel des Berges angekommen, den Sonnenaufgang über dem Vulkan Bromo zu bewundern und anschließe...
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                <![CDATA[
                   
 In jedem größeren Ort der indonesischen Insel Java und sogar auf Bali werden Touren zum allseits beliebten „Mount Bromo&quot; angeboten. „Mount Brom“ ist einer der vielen aktiven Vulkane des Landes. Die Masche sieht folgendermaßen aus: es wird versprochen, dass man für (angeblich) wenig Geld von Ort zu Ort gefahren wird und man sich um Unterkunft und Verpflegung nicht kümmern muss. In Wirklichkeit sieht das dann anders aus... 
 Die Fahrer erwarteten uns erfreulicherweise schon am Bahnhof des Ortes. Allerdings folgte direkt das erste Problem: sie&amp;nbsp; forderten, dass wir nochmal ca. die Hälfte des schon bezahlten Preises draufzahlen. Da wir schon vor Ort waren und keinen Rückzieher mehr machen wollten, bezahlten wir das Geld. Daraufhin verlief der Transport, bis auf ein paar hektische und stressige Situationen, fließend.&amp;nbsp; 
 Die Unterkunft ließ auch zu wünschen übrig: kein laufendes Wasser, kein Strom, kalte Zimmer und schmutzige Betten. Hier sollte man unterkommen bis man zur Nachtwanderung zum Berg in der Nähe des Vulkans abgeholt wird um von dort aus den Sonnenaufgang über Mount Bromo zu genießen. Im Endeffekt wurden wir dann nur in die Nähe des Vulkans gebracht. Von dort mussten wir uns alleine auf den Weg zum Aussichtspunkt machen. Dieser Fußmarsch dauerte ein paar Stunden und führte uns über dunkle, steile Straßen. An sich hätte ich das nicht schlimm gefunden, jedoch liefen wir nicht alleine. Mit uns liefen hunderte (!) von schlecht gelaunten Touristen und tausende von aufdringlichen indonesischen Mopedfahrer, die versuchten uns eine Fahrt nach oben anzudrehen. 
 Doch dann, endlich! Das lang ersehnte Ziel - wir hatten es erreicht. Die Aussichtsplattform breitete sich vor uns in ihrer vollkommenen Schönheit aus. Wir wurden Zeugen eines wahrhaft beeindruckenden Naturschauspiels: hunderte Touristen, die sich auf der winzigen Plattform tummelten, gespannt in die „Ferne“ blickten und sich gegenseitig hin und her schubsten. Ihr Ziel: ein Foto von dem Rauchwölkchen ganz hinten in weiter Ferne.&amp;nbsp; 
   
 Wir ließen uns nicht lumpen, drängelten ein paar Leute zur Seite und machten ein Foto bevor wir uns zurück zum Auto begaben. 
   
 Da durch dieses Erlebnis die Messlatte relativ niedrig lag, machte der Rest des Trips umso mehr Spaß. Als nächstes begaben wir uns nämlich mit dem Geländewagen direkt zum Krater. Dort legten wir ein kleines Picknick mit WACA Heartbeat ein, um den Aufstieg gestärkt bewältigen zu können. Die Dekore bieten sich bei solcher Art von Ausflügen echt super an! 
  &amp;nbsp; 
   
 Und weiter ging die Erkundung: Alleine der Weg zum Krater begeisterte mich. Bergige Vulkanlandschaften mit endlos scheinenden, leeren Flächen bekommt man schließlich nicht jeden Tag zu Gesicht. Und dann die Wanderung zum Krater und vor allem am Kraterrand selbst - pure Faszination. Wir wanderten direkt am Rand des Abgrundes lang und verfolgten den aufsteigenden Rauch, wie er aus den Tiefen des Vulkans hinauf in den Himmel stieg.&amp;nbsp; 
   
 Zusammenfassend würde ich eine Tour zum Mount Bromo unbedingt empfehlen, jedoch von „Tourguides“ abraten. Wenn man sich die Transportmittel selbst organisiert, kann man sich den Trip viel angenehmer individuell gestalten. Das heißt auch, dass man kann die großen Touristenschwärme vermeiden kann, indem man einfach ein bisschen früher oder später die Aussichtsplattform besichtigt. Außerdem kann man den einen oder anderen Ort in der Umgebung erkunden, der in den Touren nicht inbegriffen ist. Mit solchen Freiheiten macht es definitiv noch mehr Spaß!&amp;nbsp; 
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                            <updated>2018-06-01T12:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Die Traumzeitgeschichte der Three Sisters</title>
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                                            In der Traumzeitlegende der Aborigines entstand die Felsformation der „Three Sisters“ in einem Streit zwischen Bunyip und Tyawan, einem Zauberdoktor, der versuchte seine drei Töchter vor Bunyips Zorn zu schützen, indem er sie in gigantische Felsen verwandelte.
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                <![CDATA[
                 In der Traumzeitlegende der Aborigines entstand die Felsformation der „Three Sisters“ in einem Streit zwischen Bunyip und Tyawan, einem Zauberdoktor, der versuchte seine drei Töchter vor Bunyips Zorn zu schützen, indem er sie in gigantische Felsen verwandelte. Aber dazu später mehr... 
 Der weniger coole und viel langweiligere Erklärungsansatz der Felsformation im Blue Mountains Nationalpark geht davon aus, dass sie vor etwa 200 Millionen Jahren entstand. Der Park liegt in New South Wales, in der Nähe von Sydney. Waagerecht an den Formationen sind Sandsteine zu sehen, die sich in der früheren Flusslandschaft dort abgelagert und verfestigt haben. Über die Zeit hinweg haben Wind und Wasser die loseren Quarzkörner abgetragen und so drei aufrecht stehende Felsen hinterlassen, die nun neben dem scheinbar endlos weiten Jamison Valley einen gewaltigen Anblick bieten. Das Tal erstreckt sich über zwölf Kilometer in Nord-Südlicher Richtung und über zehn Kilometer von Westen nach Osten und ist überwiegend mit Eukalyptuswäldern und vereinzelt mit Regenwald bedeckt. 
   
 Aboriginies, die Ureinwohner Australiens, haben zu den meisten Naturphänomenen ihre eigenen Entstehungsgeschichten und Mythen, sogenannte &quot;Traumzeitgeschichten&quot;. Sie verleihen der Einzigartigkeit und Vielfältigkeit Australiens nochmal ihren ganz eigenen Charme, und so ist es auch bei den Three Sisters. 
 Den Ureinwohnern zufolge lebten die drei Schwestern Meehni, Wimlah und Gunnedoo hier gemeinsam mit ihrem Vater Tyawan. Eines Tages erschrak sich Meehni vor einem Tausendfüßler. Aus lauter Panik warf sie einen Stein nach dem Tier, jedoch ging der Wurf daneben und rollte die Klippen hinab, was Bunyip aus dem Schlaf riss. Der Sage nach lauern Bunyips in Flüssen, Sümpfen und Wasserlöchern und warten auf unvorsichtige Tiere und Menschen, um sich mit furchterregendem Gebrüll auf sie zu stürzen, sie in ihre Ruhestätte zu zerren und dort zu verschlingen. Zu Recht fürchteten sich die Schwestern vor dem Untier. Wütend darüber, geweckt worden zu sein, stürzte sich der Bunyip auf die drei Schwestern. Ihr Vater Tyawan, der Zauberdoktor war, griff nach seinem Zauberknochen und verwandelte seine Töchter in massive Türme aus Felsen, um sie vor dem tobenden Bunyip zu schützen. Da der sich nun jedoch gegen den Vater wandte, nahm Tyawan die Gestalt eines Leierschwanzes an und flog davon. Leider verlor er dabei seinen Zauberknochen, nach dem er heute noch sucht. Nur wenn er ihn findet kann er seine Töchter wieder in ihre ursprüngliche Form verwandeln. So stehen die Three Sisters noch heute still in den Blue Mountains und warten auf ihren Vater. 
   
 Felsformationen, Schwestern, Zauberknochen hin oder her. Ich bin nur froh, dass ich dem Bunyip nicht selbst begegnet bin. Sonst wäre die nächste Mahlzeit vom Heartbeat-Teller wohl ich selbst gewesen.&amp;nbsp; 
   
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                            <updated>2018-04-25T13:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Von Hostel zu Hostel</title>
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                <![CDATA[
                
                                            Das Reisen hat viele Gesichter. Man erforscht die Natur, taucht in fremde Kulturen ein und erlebt ständig neue Abenteuer. Doch es gibt einen großen Aspekt, an den man nicht immer sofort denkt: Hostels.
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                <![CDATA[
                 Vor allem als Langzeitreisender verbringe ich viel Zeit in Hostels. Für mich sind sie wichtig, um zu entspannen. Dort kann ich runterkommen, mich ordnen und zentrieren. Genauso, wie ein Ausgleich im „normalen“ Arbeitsalltag unverzichtbar ist, braucht man auch auf langfristigen Reisen einen Zufluchtsort. Außerdem kann man in Hostels neue Kontakte knüpfen, Zeit mit coolen Leuten verbringen und sich Inspiration und Tipps für die nächsten Reiseziele einholen. In diesem Beitrag möchte ich euch generell etwas über die Hostelsuche und beispielhaft von einem Hostel in Yogyakarta berichten, das mir besonders gut gefallen hat. 
 &amp;nbsp; 
 Indonesien ist kein Land für den typischen Backpacker-Mehrbettschlafsaal. Wenn man jedoch nach etwas günstigerem als ein Hotel sucht, dann sind die in Indonesien sehr beliebten Homestays die richtige Wahl! Ein Homestay ist eine familiengeführte Pension. Die Besitzer haben auf ihrem Grundstück neben dem Haus, in dem sie selbst wohnen, oft mehrere kleinere Häuser mit Privatzimmern. Eigenes Bad inklusive. Auch Hostels gibt es viele schöne und günstige. Hier ein Beispiel vom &quot;Abrakadabra Art BnB&quot; - etwas speziell, aber eine Reise und Entdeckung wert!  
 &amp;nbsp; 
  Der Eingang zum &quot;Abrakadabra Art BnB&quot; 
 &amp;nbsp; 
 Das Abrakadabra Art BnB ist ein künstlerisches, kreatives Hostel. Man findet keine Wand, die nicht bemalt oder geschmückt ist. Schon das Eingangstor wird von einer umgestalteten Autotür geschmückt, der Pool im Gemeinschaftsbereich ist von tropischen Pflanzen umgeben und überall liegen Eddings und Marker herum, mit der Aufforderung, dem Hostel seine eigene künstlerische Note zu verleihen oder sich zu verewigen, was von den Besuchern auch fleißig getan wird. 
 &amp;nbsp;  
 Ein Zimmer im künstlerischen Hostel &quot;Abrakadabra ArtBnB&quot; in Yogyakarta, Indonesien. 
   
 Das kleine, verwinkelte, etwas ulkige Hostel lädt zum entspannen und kreativ sein ein. 
 Die Unterkunft spiegelt den frei künstlerischen Stil der  Straßenkunst Yogyakartas  wieder. Und neben dem extrem freundlichen Personal trifft man dort zwei dauerhafte Gäste an. Die beiden Katzen Bonnie und Clyde passen mit ihrer tiefenentspannten Ausstrahlung perfekt in das Bild dieses Hostels. Falls es Dich also irgendwann nach Yogyakarta verschlägt, solltest Du hier mal vorbeischauen!    
   
 Die WACA-Tasse aus der Heartbeat Designserie &quot; Summer Vibes I &quot; lockt auch Bonnie an. 
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                            <updated>2018-03-03T10:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Graffiti in Yogyakarta</title>
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                <![CDATA[
                
                                            Von Kunst und Künstlern Yogyakartas: Hier geht es um Kunst, die üblicherweise nicht in Ausstellungen und Galerien zu finden ist: Graffiti oder auch Streetart, wie die coolen Kids heute sagen. 
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                <![CDATA[
                 Die indonesische Stadt Yogyakarta bietet der kulturellen und künstlerischen Seite Indonesiens schon seit Langem ein Zuhause. Von hier aus hat man nicht nur die Möglichkeit, die berühmten Tempel Borobudur und Prambanan zu besuchen, die nahen Vulkane Merabi, Bromo und  Ijen  zu besteigen sondern auch, sich quer durch das vielfältige kulinarische Angebot zu schlemmen und die lokale Musikszene zu entdecken. Auch Künstlerherzen lässt die in Zentraljava gelegene Stadt höher schlagen. In meinem  vorherigen Blogeintrag  habe ich vom einzigartigen Affandi Museum in Yogyakarta geschrieben, doch heute geht es um Kunst, die üblicherweise nicht in Ausstellungen und Galerien zu finden ist: Graffiti oder auch Streetart, wie die coolen Kids heute sagen. Yo. 
 &amp;nbsp; 
 Wenn man sich in Yogyakarta auf die Suche nach Graffiti macht, sollte man sich der Tatsache bewusst sein, dass sich die Szene dort im ständigen Wandel befindet. Es gibt viele Orte, an denen Streetart legal und sogar erwünscht ist. Jedoch werden die Kunstwerke auf den Straßen regelmäßig entfernt, um Platz für neue zu schaffen. Glücklicherweise scheint der kreative Input der vielen Künstler Yogyakartas nicht allzu bald auszusterben. So kann die künstlerische Szene der Straßen Yogyas weiterhin bestehen bleiben und sich stetig weiterentwickeln. 
 &amp;nbsp; 
   Wohin man auch geht in Yogyakarta, überall entdeckt man Straßenkunst, vor allem im Süden der Stadt. 
 &amp;nbsp; 
 Während viele kleine Künstler die Möglichkeit finden, sich in Yogyakarta zu verwirklichen, gibt es hier auch einige wenige Street Artists, dessen Werke mit Wiedererkennungswert überall in der Stadt zu finden sind. Einer dieser Künstler, die sich in Yogyakarta bereits einen Namen gemacht haben, nennt sich „Love Hate Love“. Sein Markenzeichen sind farbenfrohe Gesichter und seitwärts gerichtete Köpfe. Sprechblasen in seinen Werken beinhalten witzige, absurde oder philosophische Sprüche. Während Sätze wie „Life is about creating yourself“ meiner Meinung nach fast schon klischeehaft inspirierend rüberkommen, wirken Sätze wie „Graffiti saved my sex life“ provokant-witzig und ironisch. Aussagen wie „the dead ones don&#039;t need the money“ stellen, wie ich finde, wiederum eine antikapitalistische Haltung dar. Vereinzelt habe ich sogar Werke gefunden, in denen &quot;Love Hate Love&quot; Gebrauch von der deutschen Sprache macht. 
 &amp;nbsp; 
   
 Graffiti von „Love Hate Love“ in den Straßen Yogyakartas. 
 &amp;nbsp;  
   
 Graffiti von „Love Hate Love“ - sogar mit deutscher Sprache. 
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 Andere Kunstwerke, denen man auf den Straßen Yogyas nicht entkommt, stammen von Anagard. Sein spezieller Stil ist in seinen Werken meist deutlich wiederzuerkennen. Menschenähnliche Figuren werden dargestellt, doch an Stelle ihrer Gesichter befinden sich Köpfe von Tieren oder obskure Masken. Seine Kunst erhascht leicht die Aufmerksamkeit des Betrachters, ohne viel Platz einzunehmen. 
 &amp;nbsp; 
   
 Kunstwerk des Künstlers Anagard. Seine Werke sind abstrakt und oft mit einer subtilen Anti-Extremismus Botschaft verbunden. 
 &amp;nbsp; 
   
 Kunstwerk des Künstlers Anagard. 
 &amp;nbsp; 
 In Yogyakarta findet man Kunst sogar in Hostels. In meinem nächsten Beitrag zum Abrakadabra Art B&amp;amp;B gibt es mehr von der kreativen Unterkunft zu sehen. Ein echter Geheimtipp! 
 &amp;nbsp; 
   
 Eingang zum Hostel Abrakadabra Art B&amp;amp;B 
 &amp;nbsp; 
 Wer vor hat, in Yogyakarta nach Graffiti zu suchen, sollte sich definitiv genug Zeit dafür nehmen. Es lohnt sich. Ich freue mich schon darauf, neue Kunstwerke zu entdecken wenn ich wieder nach Yogyakarta zurückkomme! 
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                            <updated>2018-02-18T16:20:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Blaues Feuer am größten Säurefass der Erde</title>
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                                            Eine schweißtreibende Wanderung über 2386 Höhenmeter mitten in der Nacht. Oben angekommen, ein steiniger Abstieg den Krater hinab, mit Gasmasken gewappnet durch postvulkanische Schwefelausströmungen bis zu dem, was Experten das größte Säurefass der Erde nennen. Es kann nur von...
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                <![CDATA[
                 Gegen 01:30 Uhr morgens kamen wir am Fuße des Berges an, wo unsere Wanderung zum Krater von Ijen begann. Der knapp 2 Stunden lange, steile Aufstieg fiel ehrlich gesagt schon schwer. Alle paar Minuten begegnete man jedoch den einheimischen „Taxi“-Fahrern, die den einen oder anderen eher faulen oder nicht allzu fitten Touristen den Vulkan hinauf (und später auch hinab) kutschierten. Während ich selbst keuchend und langsam voran kam, spazierten die Einheimischen locker an mir vorbei, quasselten dabei „Taxi, Taxi!“ vor sich hin und hielten Ausschau nach potentiellen Fahrgästen. Ihr Taxi war dabei nicht mehr als eine Art Schubkarre mit Polstern. So beeindruckend ihre Leistung auch war, es wäre ziemlich langweilig gewesen, die faule Alternative zu wählen und sich hochfahren zu lassen, statt selbst zu laufen. 
 &amp;nbsp; 
   
 So sehen die &quot;Taxis&quot; bei Tag aus, in denen Einheimisch die Touristen den Vulkan hochziehen. 
 &amp;nbsp; 
 Zugegeben, oben angekommen zu sein, fühlte sich noch nicht nach einem großen Erfolg an, zumal es noch stockdüster war und man nur mit Hilfe der Taschenlampe den Weg vor sich erkennen konnte. Ich war mir nicht mal sicher, ob wir schon oben angelangt waren oder es noch weiter ging, so dunkel war es. Später, nach Sonnenaufgang, sollte sich die ganze Mühe mit einem atemberaubenden Ausblick bezahlt machen, doch dazu später mehr. Vorerst konnte man lediglich bei genauem Hinsehen das für Ijen charakteristische Flackern der Blauen Schwefel-Flammen im Krater sehen, wo wir nach einer langen Kletteraktion tief in den Krater dann auch endlich ankamen. Unten musste man Gasmasken tragen, denn der noch aktive Vulkan stößt konstant heftig dampfende Solfatare aus, in denen das Flackern der riesigen blauen Flammen in der Dunkelheit der Nacht einen gar mystischen Anblick bietet. Solfatare sind sogenannte postvulkanische Ausströmungen von Gasen, die hauptsächlich Schwefelwasserstoff, Kohlenstoffdioxid und Wasserdampf enthalten.&amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
   
 Der Aufstieg bei Nacht - der Berg brennt, so scheint es. Das Feuer des Schwefels ist atemberaubend faszinierend! 
 &amp;nbsp; 
 An der selben Stelle befindet sich eine Schwefelmine, an der Arbeiter der lokalen Bevölkerung mit Eisenstangen Schwefelbrocken abbrechen. Der Schwefel läuft zuerst in Form einer orange- bis roten zähflüssigen Masse aus den Rohren, bevor er sich abkühlt, verfestigt und seine Farbe in ein leuchtendes Gelb verwandelt. Die abgebrochenen Stücke befördern die Träger in Bambuskörben auf ihren Schultern mühsam über den 200 Meter höher gelegenen Kraterrand zu den Sammelstellen. Dabei tragen sie bis zu 90 kg Schwefel auf den Schultern. Der im Jahre 1968 eröffneten Schwefelmine werden so täglich bis zu sechs Tonnen Schwefel entnommen. Diese Menge wird von den ständig austretenden Solfataren wieder ausgeglichen. 
 &amp;nbsp; 
   
 &amp;nbsp;Verwandlung des Schwefels von flüssig zu fest. 
 &amp;nbsp; 
   
 Das leuchtende Gelb der Schwefelbrocken wird mühsam bis zum Kraterrand transportiert.&amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 Erst bei Sonnenaufgang tat sich der fantastische Anblick des tief türkisfarbenen Sees namens &quot;Kawah Ijen&quot; in mitten des gigantischen Kraters auf. Der von kahlen Wänden eingeschlossene See hat einen Durchmesser von 75 km und ist extrem toxisch, weshalb er von Mineralogen und Geologen auch als das größte Säurefass der Erde bezeichnet wird. Die umliegende Felslandschaft bietet im Zusammenspiel mit den gelblichen Gasexhalationen und dem märchenhaft schimmernden Hellblau des Sees ein Schauspiel, das so atemberaubend ist, dass ich für einen Moment nur da stehe, mitten in einem Vulkan am anderen Ende der Welt, und die gewaltigen Wunder Natur zu bestaunen. 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
   
 Trotz der Tatsache, dass die bloßen Bilder dieses Gefühl nicht realistisch widerspiegeln können, sprechen sie für sich. So sieht es bei Sonnenaufgang auf dem mächtigen Berg aus. 
 &amp;nbsp; 
 Ein fauliger Gestank der schwefelhaltigen Gase hat sich in allem festgesetzt, das ich mit im Krater hatte. Meine Klamotten, mein Rucksack, selbst meine Kamera roch noch über eine Woche stark nach Schwefel. Meine Haut unter meinem Ring färbte sich dunkelgrau, was erst nach tagelangem, intensiven Händewaschen wieder weg ging. Wirklich überrascht hat mich, dass das Heartbeat-Geschirr weder den Geruch angenommen hat, noch wirklich schmutzig geworden ist. Da zeigt sich die Hochwertigkeit des Melamins. 
 &amp;nbsp; 
   
 Das Waca Geschirr ( Travel Brettchen und Teller ) hat Schwefel, giftigen Gasen und hohen Temperaturen mitten im Krater eines aktiven Vulkans standgehalten und hat sich damit als rundum einsetzbar bewiesen; nicht nur für Backpacker und Outdoorfreaks, sondern auch für Minenarbeiter am größten Säurefass der Erde. 
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                            <updated>2018-01-31T19:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Affandi Museum</title>
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                <![CDATA[
                
                                            Affandi (1907 - 1990) war ein indonesischer Künstler, dessen Kunstwerke heute im Affandi Museum in Yogyakarta zu finden sind.
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                <![CDATA[
                 Im Jahr 1955 gestaltete sich Affandi ein Baumhaus in Yogyakarta, in dem er fort an wohnte. Die Idee dieses Baumhauses sei ihm eines Tages gekommen, als er während eines heftigen Sturms Schutz unter einem riesigen Baum mit großen Blättern suchte. Rund um sein Baumhaus befinden sich heute mehrere Galerien, in denen rund 250 von Affandis Werken ausgestellt werden. Auch sein Grab befindet sich dort. Das gesamte Museum ist in dem eigentümlichen Stil des hauptsächlich expressionistischen Künstlers gestaltet. 
 &amp;nbsp; 
 Es folgen einige Gemälde, die mich besonders interessiert haben. Die Bildunterschriften sind frei von mir übersetzt. 
 &amp;nbsp;  
 &amp;nbsp; 
 SELF PORTRAIT (1940) 
 36 x 30 cm, Oil on Canvas 
 Affandi wunderte sich, ob er nicht ebenfalls schöne Geschichter zeichnen konnte, wenn es doch beispielsweise Ruben oder Rembrandt auch konnten? Es war eine Herausforderung für ihn, sich an den großen Künstlern Europas zu messen. Als Resultat entstand ein Selbstportrait im Naturalistischen Stil. 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
   
 &amp;nbsp; 
 NUDE WOMAN, BACK (1943) 
 103,5 x 73 cm, Water color on paper 
 In harten Zeiten konnte Affandi nur die Materialien nutzen, die ihm zur Verfügung standen. Seine Frau Maryati war stets dazu bereit, ihm als Modell zu dienen. Knappheit an Mitteln und Objekten hielten Affandi nicht davon ab, Kunstwerke zu kreieren, selbst wenn er mehrere Stücke Papier zusammenkleben musste, um sie als Leinwand zu nutzen. 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
   
 &amp;nbsp; 
 A CAPTURED SPY (1947) 
 103,5 x 97 cm, Oil on Canvas 
 Dargestellt wird ein Spion, der für das Weitergeben von Informationen an das Niederländische Militär über einen Guerilla Angriff während des Unabhängigkeitskrieges gefangen genommen wurde. Affandi empfand Mitgefühl für den Mann, der seine Familie vor Hungertod und Armut zu schützen versuchte indem er Spion wurde. Der Kontrast zwischen Licht und Schatten, der intensive Einsatz des Pinsels bei der Kleidung des Soldaten in der rechten Bildhälfte und die Linien, die den Spion zeichnen, verleihen dem Werk Spannung. Dieses Werk steht repräsentativ für Affandis Arbeit. 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
   
 &amp;nbsp; 
 MOTHER INSIDE THE ROOM (1949) 
 149 x 180 cm, Oil on Canvas 
 Seine Mutter war die Person, die Affandi am nächsten stand, zumal er seinen Vater in jungen Jahren verlor. Viele seiner Werke stellen seine Mutter dar. Dieses Gemälde zeigt die deprimierte Mutter, wie sie ihr Schlafzimmer betritt, als sie hört, dass Affandi sie verließe, um in Indien zu studieren. Ihr Kummer ließ Affandi nicht los, und um das zu kompensieren, fertigte er dieses Gemälde von ihr an. Ein weiteres repräsentatives Werk Affandis. 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
   
 &amp;nbsp; 
 THE PAINTER WITH THE DAUGHTER (1950) 
 176 x 98 cm, Oil on Canvas 
 Kartika, gekleidet in  kebaya , das traditionelle Kostüm für Verlobungen. Affandis Arm, Bein und Torso sind in der linken Bildhälfte zu sehen. 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
   
 &amp;nbsp; 
 MOTHER&#039;S ANGER (1960) 
 152 x 116 cm, Oil on Canvas 
 Affandi versucht, seine Mutter zu trösten, während sie versucht, ihn zu ignorieren und die Szene zu verlassen, ohne ihm zuzuhören. Das Gemälde beinhaltet mehrere Aktionen bzw. Bewegungen zur selben Zeit. In der Bildunterschrift wird das in Indonesischer Sprache als „Die Datang, Dia Menunggu, Dia Pergi“ beschrieben, was soviel heißt wie „Er kommt, er wartet, er geht (weg)“. Mit dieser Methode veranschaulicht Affandi den fließenden Übergang zeitlicher Abläufe. 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
   
 &amp;nbsp; 
 PARANGTRITIS AT NIGHT (1984) 
 139 x 194,5 cm, Oil on Canvas 
 Parangtritis ist ein ca. 30 km südlich von Yogyakarta gelegener Ort auf Java, Indonesien. Die schwarzen Farben kennzeichnen die Dunkelheit der Nacht. Die brechenden und sich verfolgenden Wellen ziehen laut Bildbeschreibung die Unachtsamkeit des menschlichen Wesens mit sich. 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
   
 &amp;nbsp; 
 PLACE DU TETRE (1977) 
 125 x 95 cm, Oil on Canvas 
 (Paris) 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
   
 &amp;nbsp; 
 AFFANDIS BAUMHAUS 
 Affandis Zimmer wurde um 1955 von ihm selbst gestaltet. In seinem Zimmer sind sein und Maryatis Betten und eine Sammlung von Schmuck, Glaswaren, Gemälden, Skulpturen, Kleidung, Familienfotos und Bücher zu sehen. 
                ]]>
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                            <updated>2018-01-03T16:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Stille und Meditation</title>
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                <![CDATA[
                
                                            In dem in Chiang Mai gelegenen Tempel &quot;Wat Suan Dok&quot; kann man das Leben der buddhistischen Mönche kennenlernen und erleben. Genau das habe ich gemacht. Zwei Tage lang. 
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                <![CDATA[
                 Obwohl ich bisher nie wirklich viel mit Buddhismus zu tun hatte, habe ich großes Interesse an buddhistischer Philosophie und der Lebensweise buddhistischer Mönche. Deshalb besuchte ich während meines Aufenthalts in Chiang Mai den Wat Suan Dok, einen buddhistischen Tempel mit weiß gekalkten Mausoleen, einem gigantischen Predigt-Pavillon (Sala Kan Parian) und einer 48 Meter hohen Chedi, in der sich eine Reliquie des Buddha befinden soll. 
 &amp;nbsp; 
 Besonders ist an diesem Tempel, das hier ein ausgeprägtes Angebot für Menschen gibt, die sich für Meditation, Buddhismus und solche Themen interessieren. Beim sogenannten Monk Chat hat man zwei Stunden täglich die Möglichkeit, sich mit Mönchen über Beliebiges zu unterhalten. Außerdem bieten sie dort ein- und zweitägige Meditationskurse an. An dem zweitägigen Kurs nahm ich Teil. 
 &amp;nbsp; 
 Gegen Mittag trafen sich alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen am Tempelgelände, wo zunächst eine kleine Einführung in das Thema Meditation und Buddhismus stattfand. 
 &amp;nbsp; 
   
 Leider konnte ich während meines Aufenthalts bei den Mönchen kaum Fotos schießen, da Fotografieren hier strengstens untersagt war.      BUDDHISMUS   
 &amp;nbsp; 
 In der Einführung erklärte uns Phra KK (Mönch KK), so sein Spitzname, worum es sich bei Buddhismus grob handelt. Buddhismus ist tatsächlich keine Religion, sondern viel mehr eine Philosophie und Lebensweise, bei der es hauptsächlich darum geht, innneres Gleichgewicht zu finden und ein Leben in Frieden und Glücklichkeit zu leben und außerdem darum, Gutes zu tun und Liebe und Barmherzigkeit zu praktizieren. Laut Phra KK gehen Buddhisten davon aus, dass es ohne Leiden auch kein Glück gebe. Demnach müsse man sich des Leidens bewusst werden und sich davon loslösen, um Glück zu erlangen. Er bezeichnete den Buddhismus in dem Bezug als praktische Methode zur Befreiung des Selbst vom Leid. 
 &amp;nbsp; 
   MEDITATION    
 &amp;nbsp; 
 Phra KK beschrieb Meditation als Konzept der mentalen Weiterentwicklung. Es gebe zwei grundlegende Typen der Meditation: Samatha und Vipassana. Durch reine Konzentration soll Samatha die Psyche beruhigen und entspannen und dabei helfen, präsent bzw. in dem Moment zu sein. Vipassana trüge durch einblickende Meditation (wörtl. Insight Meditation) dazu bei, mehr Selbstverständnis zu erlangen. 
 &amp;nbsp; 
 Mit mehreren Pick Up Trucks fuhren die zwanzig bis dreißig Teilnehmer dann etwa eine Stunde zum etwas außerhalb von Chiang Mai gelegenen Meditationszentrum. Was sich dort abspielte war ehrlich gesagt nicht sonderlich spektakulär. Im Grunde wurde fast ausschließlich meditiert. Zwischendurch gab es natürlich Pausen, Mahlzeiten und nachts, wer hätte es gedacht, Schlaf. Man lebt praktisch wie ein Mönch, sehr minimalistisch. Etwas befremdlich (aber auch interessant) war, dass man während der gesamten Zeit dazu angehalten wurde, kein Wort zu sprechen! Es sollte der Mindfulness, also der Achtsamkeit dienen. So sollte man auch abgesehen vom Reden möglichst wenig Geräusche verursachen. Beim Essen hätte ich mir dazu meinen  Heartbeat-Teller  gewünscht, denn die einfachen Speiseteller waren doch recht laut, wenn man sich in einer solch ruhigen Geräuschkulisse befindet... 
 &amp;nbsp; 
 Das Meditieren an sich war schwieriger als ich erwartet hatte. Es passierte mir ständig, dass mir schon nach wenigen Minuten die Konzentration flöten ging. Den darin geübten Mönchen ging es da anders; ich hatte das Gefühl die könnten noch Stunden lang im Schneidersitz dort sitzen und vor sich hin meditieren. Beeindruckend. Wir übten uns in sitzender Meditation, sowie in gehender (seeeehr langsam gehender) und liegender Meditation. Letzteres war mein Favorit, versteht sich. 
 &amp;nbsp; 
 Alles in allem waren die zwei Tage zwar teilweise ziemlich schräg, aber auch interessant und schön. Komisch war zum Beispiel, dass man nicht reden durfte bzw. sollte. Ich verstehe, dass das der Achtsamkeit und inneren Ruhe dienen sollte, aber auf der Hinfahrt hatte ich ein paar ziemlich nette Leute kennengelernt, mit denen ich mich dort echt gerne unterhalten hätte, um ehrlich zu sein. Stattdessen grinste man sich nur schweigend an und kicherte kurz, wenn der oder die andere aus Versehen Luft holte um etwas zu sagen und dann doch schwieg. Alle trugen weiße Klamotten und manchmal kam ich mir bei dieser befremdlichen Atmosphäre vor wie auf einem anderen Planeten. In Sachen Meditation als praktische Übung und an philosophischen und kulturellen Eindrücken habe ich jedoch einiges von diesem Kurs mitnehmen können. 
                ]]>
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                            <updated>2017-12-08T15:15:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Schnupfen unter Palmen - krank auf Reisen</title>
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                                            Seit Monaten war ich nicht ein einziges Mal krank. Jetzt, in meiner Zeit in Jakarta, der Hauptstadt Indonesiens, bin ich innerhalb einer Woche gleich zwei Mal krank geworden.
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                 Es ist Anfang Dezember. In Deutschland bricht der Winter gerade so richtig an. Zuhause, im Sauerland, erreichen die Temperaturen schon Minusgrade. In den sozialen Medien lassen sich meine Freunde schon im Weihnachtlichen Strickpullover blicken und freuen sich darauf, die ersten Türchen im Adventskalender zu öffnen. 
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 Bei mir sind es konstant mindestens 30 Grad Celsius, von Winter und Weihnachten ist in dem größtenteils muslimisch geprägten Land weit und breit nichts zu spüren. Und doch sitze ich in einer Wolldecke eingehüllt am Laptop und schlürfe mit laufender Nase heißen Tee und Esse Suppe während ich diesen Blog schreibe. Ich bin krank, schon zum zweiten Mal innerhalb der vergangenen sieben Tage. Ich habe die Vermutung, dass das an dem für mich ungewohnten Wetter und dem häufigen rapiden Wechsel zwischen heiß und kalt liegt. Draußen ist die Luft natürlich stets heiß und schwül, zumal die Regenzeit hier auch allmählich anfängt. Die meisten Räumlichkeiten hier sind jedoch mit Klimaanlagen ausgestattet, die einen extremen Kontrast zum Klima vor der Tür erschaffen. 
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 Es fühlt sich nicht selten so an, als betrete man statt einem klimatisierten Supermarkt die Kältewüste der Antarktis. Schneestürme der eisigen Tundra wären nichts gegen die kühle Brise, die einem aus den Klimaanlagen erbarmungslos auf die verschwitzte Haut weht. Das Atmen fällt bei der unfassbar trockenen Luft schwerer als Sand zu inhalieren. Auch Flugzeuge, Hostels, Einkaufszentren, sogar Taxis sind da ganz schlimm. Klingt übertrieben? Erzähl das mal meinem Fieberthermometer. 
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 Dazu gibt es eine mehr oder weniger lustige, weil recht ironische Anekdote. Sie handelt davon, wie ich zum ersten Mal auf meiner Reise krank wurde. Nicht mehr als zwei oder drei Tage waren nach meiner Ankunft in Jakarta vergangen. Man lernt innerhalb kürzester Zeit tolle Menschen vom anderen Ende der Welt kennen, und lässt sich schnell mal dazu bequatschen das gemütliche Hostel zu verlassen, um einen Ausflug zu einer der unzähligen hiesigen Shopping Malls (Einkaufszentren) zu unternehmen. So kam es, dass ich mich mit einer neuen Bekannten aus Mexico City auf dem Weg zur Mall wiederfand – völlig durchnässt, denn wir waren geradewegs in einen heftigen Regenschauer gelaufen. Klar, es war Mitte November, da fängt die Regenzeit in Indonesien gerade an. Ab und zu heftiger Regen für eine halbe Stunde bis Stunde, dann wieder strahlender Sonnenschein oder schwüle Hitze bei bewölktem Himmel. Jedenfalls kamen wir klatschnass an der Mall an und waren der eiskalten Luft der Klimaanlagen schonungslos ausgesetzt. Die fünfzehn Minuten in der Kälte haben anscheinend schon gereicht, denn am nächsten Morgen wachte ich mit dröhnendem Schädel und leichtem Fieber auf, und der Hals kratzte. Warum war ich nochmal überhaupt mit in die Mall gegangen? Ach ja, ich wollte mir eine Regenjacke kaufen... 
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 Ich machte den Fehler, nach meinen Symptomen zu googeln, was meine paranoide Ader nur noch weiter anheizte. Man liest von den verrücktesten Dingen, bildet sich schnell noch ein paar andere Gebrechen ein und schon hat man Malaria. „Klar, ich war ja kürzlich noch im Norden Thailands und bin jetzt in Indonesien. Da kann das schon mal vorkommen.“, sind Gedanken, die einem unweigerlich durch den Kopf schwirren. Wichtig ist in solchen Situationen, sich weder verrückt zu machen, noch seine Symptome zu unterschätzen. Vor allem viele Rucksackreisende beachten erste kleine Anzeichen auf tropische Krankheiten oft nicht und lassen sich im Unglücksfall der tatsächlichen Malaria zu spät behandeln. Fehleinschätzungen können leicht passieren, zumal die Symptome manchmal erst Wochen später beginnen aufzutreten. 
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 Ich ging einfach mal auf Nummer Sicher und ließ mich vom nächstgelegenen Arzt einmal durchchecken, obwohl ich mir fast sicher war, dass es nichts ernstes ist. Und ich behielt Recht. Die Ärztin vermutete die Ursache auch beim ungewohnten und wechselhaften Klima und empfahl mir, mich einfach ein bisschen auszuruhen und kopfschmerz- und fiebersenkende Tabletten zu nehmen, von denen ich sogar noch welche aus Deutschland dabei hatte. Keine große Sache also. Ich brauchte kaum einen Tag um mich wieder zu erholen. Angst haben, im Urlaub oder auf längeren Reisen mal krank zu werden, braucht man jedoch nicht. Die Ärztin kam mir sehr kompetent vor und hat mich ausgiebig untersucht. 
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 Und jetzt bin ich wieder krank, schon seit ein paar Tagen. Diesmal kein Fieber, dafür Schnupfen, Husten, juckende Augen und Kieferhöhlenentzündung. Naja, wenigstens fühlt es sich in der Hinsicht an, als wäre der Winter wieder da. Also mach ich mir am besten gleich noch einen Tee, lege die Decke gar nicht erst wieder ab und läute zu den größten Winter-Hits von Rolf Zuckowski die Weihnachtszeit in Indonesien ein. 
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                            <updated>2017-12-03T11:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Zwei einzigartige Märkte</title>
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                                            Etwas außerhalb von Bangkok gibt es zwei bekannte Märkte: den Floating Market und den Railway Market. Auf einer halbtägigen Tour stattete ich ihnen einen Besuch ab. 
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                 Etwas außerhalb von Bangkok gibt es zwei bekannte Märkte: den Floating Market und den Railway Market. Auf einer halbtägigen Tour stattete ich ihnen einen Besuch ab. 
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  SHOPPEN AUF GLEISEN  
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 Thailänder nennen den Maeklong Railway Market „Talat Rom Hup&quot;, was soviel heißt wie „Schirm-Einhol-Markt“. Jedes mal, wenn ein Zug durch die recht schmale Gasse aus Marktständen zwischen den Häuserwänden entlangfährt, räumen die Verkäufer ihre Stände und Schirme schnell zur Seite. Nur, um sie wieder aufzubauen sobald der Zug weg ist. Es ist wirklich beeindruckend, wie der Zug nur wenige Zentimeter, ganz knapp, an all den Lebensmittelständen vorbeifährt und sie doch nicht einmal berührt. 
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  Der Markt selbst ist einer der größten Märkte für Meeresfrüchte in Thailand, bietet aber auch alle möglichen anderen Lebensmittel. 
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  DER TREIBENDE MARKT   Beim sogenannten Floating Market mieteten wir uns zunächst zu fünft ein kleines Paddelboot für 150 Baht pro Person (knapp vier Euro) und begaben uns auf eine Rundfahrt durch die kleinen Kanäle Damnoen Sudeaks. So trieben wir zwischen unzähligen anderen Bötchen an verschiedenen Marktständen entlang, die sich jeweils am Rand der Kanäle befanden und jede Menge touristischen Krimskrams und Souvenirs verkauften. Es gab hier und da sogar kleine Imbisse, sozusagen, die ihre Speisen auf eigenen kleinen Booten auf dem Wasser zubereiteten und verkauften. Die Preise hier waren jedoch lächerlich hoch, selbst für thailändische Verhältnisse. Für Pad Thai, ein klassisches thailändisches Gericht, für das ich sonst ca. 30-50 Baht zahle (0,80€-1,30€), wurden hier 200 Baht verlangt, also mehr als fünf Euro. 
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  Anschließend nahmen wir uns ein etwas größeres Motorboot und bretterten damit über die kleinen Flüsse in der Umgebung. Sehr spaßig und empfehlenswert, außer man hat Probleme damit ein bisschen nass zu werden! 
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 Beide Märkte sind zwar mittlerweile eher touristisch und überfüllt, meiner Meinung nach aber trotzdem mal einen Besuch wert. Auf Bahngleisen über einen Lebensmittelmarkt zu schlendern und von einem kleinen Ruderboot aus auf einem Fluss Mitbringsel einzukaufen sind einzigartige Erfahrungen, die man wirklich nicht überall bekommt.&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Das gezeigte Geschirr der Heartbeat-Serie &quot;Travel&quot; findet ihr  hier . Folgt mir außerdem auf Facebook:  www.facebook.com/waca.de/  Instagram:  www.instagram.com/waca_heartbeat  und auf hier dem WACA Blog!  Ich halte euch auf dem Laufenden! Bis bald, Amrit 
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                            <updated>2017-11-24T09:15:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Doi Inthanon National Park</title>
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                                            Von Chiang Mai aus unternahm ich eine Tour in den Doi Inthanon Nationalpark, um die Pagoden der Königin und des Königs zu sehen und den Kew Mae Pan zu bewandern. 
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                 Von Chiang Mai aus unternahm ich eine Tour in den Doi Inthanon Nationalpark, um die Pagoden der Königin und des Königs zu sehen und den Kew Mae Pan zu bewandern. 
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  DOI INTHANON NATIONALPARK  
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 Die erste Station der Tour waren die beiden Pagoden der Königin und des (verstorbenen) Königs. Die gigantischen Türme wurden zu Ehren des königlichen Paares errichtet und um ihrem jeweils 60. Geburtstag zu gedenken. Sie sahen selbst im dichten Nebel früh morgens noch prunkvoll und majestätisch aus. 
 Die frisch gebackenen Kokosnussbällchen aus dem Ort konnte man im Garten, der die beiden Türme umgibt, genießen. Hier war ich froh, meinen Heartbeat Teller dabei zu haben, da das Essen, wie fast alles in Thailand, in unfassbar viel Plastik gepackt wird. Der Teller ist da eine umweltfreundliche und gesunde Alternative. 
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 Als nächstes ging es nach einer 30-minütigen Fahrt den Berg hinauf ab in den Regenwald. Ca. zwei Stunden lang wanderte ich über matschige Trampelpfade des Kew Mae Pan Nature Trail durch die tiefgrünen Wälder. 
 Auf den ersten Blick mag es scheinen, als sei dort nicht viel mehr als jede Menge Grüntöne zu sehen, doch wenn man genauer hinschaut stellt man fest, dass der Regenwald eine unglaubliche Vielfalt an Pflanzen und Naturphänomenen zu bieten hat. 
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 Dieser Fluss mündet in den Ping River und letztendlich auch in den Chao Praya, wo er Millionen von Menschen versorgt. 
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 In dem Nebelwald erfolgt ein großer Teil des Niederschlags in Form von Nebeltropfen. Hierbei kondensiert der Nebel an den Blättern und tropft auf den Boden. Da sich die Blätter wegen des kühlen Klimas so langsam zersetzen, funktionieren die Laubschicht und die Humusschicht wie ein dicker Schwamm. Dieser Schwamm verhindert, dass überflüssiges Wasser an der Oberfläche abfließt und so eine Sturzflut bei starkem Regen verursacht. Während Trockenperioden werden die gespeicherten Wasserreserven freigegeben und stellen somit klares und sauberes Wasser für rund ein Jahr zur Verfügung. 
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 Moose lieben Wasser. Sie wachsen üppig an Baumsockeln und feuchten Felsen. Sie gehören zu den ersten Pflanzen, die sich von der primitiven Wasserpflanze weiterentwickelt haben und sich an das Leben an Land angepasst haben. Ihre Wurzeln dienen in erster Linie dazu, Halt an der jeweiligen Oberfläche zu bieten, denn Wasser und Nährstoffe werden einfach durch ihre Blätter aufgenommen. Während Dürreperioden ruhen sie. Millionen von winzigen staubartigen Sporen werden vom Wind fortgetragen, um sich auf kühlen feuchten Felsen niederzulassen, wo sie dann wieder keimen können. 
 Hier gibt es eine Felsformation, die man durch den dichten Nebel kaum erkennen konnte. Sie wird Pha-Ngam Noi genannt. Im Laufe der Jahre haben Erosionen, Wind und Wasser viel vom Boden und den Felsen dieses Hangs abgetragen und somit eine langlebige Formation aus Fels-Zwillingen hinterlassen. 
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 Anders als Bäume investieren Lianen keine Energie um einen dicken Stamm zu bilden. Stattdessen wachsen sie in die Länge, klammern sich an Bäumen fest und klettern empor, bis sie das Blätterdach erreichen und kostbares Sonnenlicht erhaschen. Die Lianen bilden ein Netzwerk aus Schnellstraßen durch die Lüfte, mit dessen Hilfe Eichhörnchen und Zibetkatzen schnell von Baum zu Baum gelangen können. 
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 Auch die Atmosphäre in dem Urwald war einfach atemberaubend. Man ist fern ab von Städten und vielen Menschen. All der Stress und die ständige Reizüberflutung größerer Städte Thailands scheinen hier einfach zu verschwinden wie Dreck, der vom Regen weggespült wird. Die Luft ist rein und aufgrund der Höhe des Berges (2565m) sogar relativ frisch. Das Dunkelgrün der Pflanzen in Verbindung mit dem gelegentlichen Braun der Bäume und der Erde haben durch den dichten Nebel eine tief entspannende Wirkung. Man hört nichts als das ständige Tropfen des Regens auf den Blättern, in der Ferne kleine Gebirgsbäche und -flüsse und das Zwitschern einiger Vögel. Dort zu sein ist nach Städten wie Bangkok und Chiang Mai, in denen man unter ständigem Einfluss von Geräuschen, Gerüchen und unzähligen Eindrücken steht, eine wunderbar erfrischende Abwechslung. 
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                            <updated>2017-11-19T19:25:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Bangkok in Schwarz</title>
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                                            Über meine erste Woche in Bangkok. In den ersten paar Tagen gestaltete es sich schwierig, wirklich etwas zu unternehmen, denn mit viel Prunk und Anteilnahme begann kurz nach meiner Ankunft die fünftägige Trauerfeier für den im vergangenen Jahr verstorbenen Monarchen Bhumibol A...
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                  Trauerzeremonie für den König    Während meiner ersten Woche in Bangkok gestaltete es sich schwierig, wirklich etwas zu unternehmen, denn ich kam genau während einer einwöchigen Trauerzeremonie hier an. Es ging um die Einäscherung von Bhumibol Adulyadej, der letzte König Thailands, der vor ziemlich genau einem Jahr im Alter von 88 Jahren starb. Ca. 70 Jahre lang war er König und so wurde nach seinem Tod eine offizielle einjährige Trauerperiode für ganz Thailand angeordnet, die genau in dieser Woche gipfelte. Der Höhepunkt war die große Einäscherung des einbalsamierten Königs, zu der sich Menschen aus ganz Thailand in Bangkok versammelten. So wurde der Körper in einem über 200 Jahre altem, hölzernen Wagen von zeremoniell gekleideten Menschen an roten Seidenbändern durch die Straßen Bangkoks bis zum Scheiterhaufen gezogen, der dann vom neuen König, Bhumibols Sohn, entfacht wurde. „Scheiterhaufen“ kommt dem, was dort errichtet wurde, eigentlich nicht einmal nahe. Es war eher ein hölzerner Tempel; 50 Meter hoch und vergoldet. Mehrere Künstler arbeiteten wochenlang daran. Insgesamt wurden ungefähr 78 Mio. Euro (!) für die Zeremonien ausgegeben! Als „Ausländer“ war es fast unmöglich, diesen Zeremonien beizuwohnen, da der Eintritt lieber den zehntausenden trauernden Thailändern vorbehalten wurde. Verständlich. 
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 Auch im öffentlichen Leben und Straßenverkehr hatte die Trauerperiode Auswirkungen. Zum einen trug jeder Schwarz. Wirklich JEDER, bis auf ein paar Touristen, die von dem ganzen Trubel vorher nichts gehört hatten. Und wenn ein Fahrzeug mit einem Mitglied der Königsfamilie oder der Asche des Königs die Straße entlangfuhr, mussten sich alle Passanten auf den Boden setzen bis die gesamte Kolonne aus Royalen und Polizei-Fahrzeugen vorbeigezogen war. Das wurde stets von hunderten Soldaten und freiwilligen Helfern sichergestellt, die sich den gesamten Tag über an allen größeren und eigentlich auch kleineren Straßen aufhielten. Einmal saß ich über 40 Minuten da. Eigentlich wollte ich mir nur ein paar Nudeln vom Imbiss gegenüber holen... 
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  Bangkok kann man nicht erobern - es erobert dich!  
 Die Trauerperiode hat mir jedoch die Möglichkeit gegeben, mich an das Klima und das Wetter zu gewöhnen und über den Jetlag hinwegzukommen. Das vielfältige Essen ist super lecker, die schwüle Hitze lässt sich aushalten und mein momentanes Hostel ist wunderbar: Here Hostel Bangkok. Komfortabel, gute Lage, etwas alternativ und zudem noch günstig. Ein echter Geheimtipp! Auch die anderen Reisenden sind sympathisch und lieben das Hostel eben so sehr wie ich. 
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 Ansonsten ist Bangkok extrem spannend und vielfältig, voller Chaos und Trubel. Alles ist ständig in Bewegung und Veränderung. Da ich mich auf meiner Reise auf Neues einlassen möchte, ist hier genau der richtige Start für mich! Die Stadt hat mich in ihren Bann gezogen, mich erobert. Nur eins ist bisher noch gewöhnungsbedürftig: die stickige Luft. 
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 Wer in Bangkok den landestypischen Alltag authentisch miterleben möchte, sollte sich auf einen der vielen Märkte begeben. Ich hatte bisher kaum Zeit, viele der Märkte kennen zu lernen, habe aber schon viele Empfehlungen für folgende Märkte erhalten: 
 
 Chatuchak Weekend Markt: Der Beliebteste 
 Pratunam Market Bangkok: Der Textilmarkt 
 Klong Toey Fresh Market: Für Feinschmecker 
 Khlong San Market: Straßenmarkt der Einheimischen 
 Patpong Nachtmarkt: Für Nachtschwärmer 
 Bangkok Farmers Markt 
 
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 Ich halte euch auf dem Laufenden, wie es weiter geht und melde mich schnellstmöglich wieder mit einem Blogartikel zurück. Bis dahin könnt ihr auf den WACA Social Media Kanälen erfahren, wie es weiter geht!  Facebook:  www.facebook.com/waca.de/  Instagram:  www.instagram.com/waca_heartbeat  
  PS: Morgen geht es in eine der nördlichsten und schönsten Städte Thailands, nach Chiang Mai! Lasst euch überraschen... 
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                            <updated>2017-11-01T12:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Fernweh</title>
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                                            Ich bin Amrit Singh, 20 Jahre alt. Nach dem Abitur 2015 fing ich an, im SOS-Kinderdorf zu arbeiten, erhielt meine staatliche Anerkennung als Erzieher und wurde in der umF-Jugendwohngruppe übernommen. An und für sich ist das ganz und gar nicht schlecht. Aber trotzdem steht mi...
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                 Ich bin Amrit Singh, 20 Jahre alt. Nach dem Abitur 2015 fing ich an, im SOS-Kinderdorf zu arbeiten, erhielt meine staatliche Anerkennung als Erzieher und wurde in der umF-Jugendwohngruppe übernommen. An und für sich ist das ganz und gar nicht schlecht. Aber trotzdem steht mir der Sinn gerade nach etwas völlig anderem. 
 Weil ich mit meinen jungen 20 Jahren nicht den Eindruck habe, meinen Horizont bereits weit genug entwickelt zu haben, um mein gesamtes weiteres Leben darauf aufzubauen. Kurz gesagt: Mir fehlt die Lebenserfahrung. Ich muss raus. Raus aus den altbekannten Strukturen. Weg von Zuhause, hinein in die Welt. Ich habe Fernweh. Ich will die Welt sehen, und dieses Verlangen will ich nicht weiter aufschieben. Außerdem möchte ich meine Verwandtschaft kennenlernen. Mein Vater kommt aus dem Punjab (Indien) und ist damals ungefähr in meinem jetzigen Alter als politischer Flüchtling nach Deutschland gekommen. Großteile meiner Verwandtschaft väterlicherseits leben daher noch im Punjab. Viele weitere Verwandte und Freunde wiederum leben auf der ganzen Welt verteilt. 
 Der Ablauf und die Route meiner Tour sind nur soweit geplant, dass genug Platz für Spontanität und Überraschungen bleibt. Ein wenig sei verraten: Ich will die Natur hautnah erleben und fremde Kulturen kennen lernen. Es geht zu atemberaubenden Landschaften, pulsierenden Metropolen und kulturellen Highlights.   Deswegen freue ich mich riesig auf die Weltreise, die vor mir liegt. Ich will neue Kulturen kennen lernen, an meine Grenzen gehen, viele Orte entdecken und lernen, was es heißt, alleine in einem fremden Land zu sein. Bei meiner Reise versorge ich euch mit ungefilterten Einblicken in das Backpacker-Leben. Ich zeige euch hilfreiche Traveltipps, die besten Reise-Hotspots, eine Einsicht in die Mentalität weit entfernter Länder und vor allem einen Blick hinter die Kulissen. Ich will meine Erfahrungen mit euch teilen. WACA Geschirr wird mich auf meiner gesamten Reise überall hin begleiten. Wie robust ist das Geschirr wirklich? Das wird ein Härtetest, der sich gewaschen hat.  Folgt mir auf  Facebook:  www.facebook.com/waca.de/  Instagram:  www.instagram.com/waca_heartbeat  und auf hier dem WACA Blog!  Ich berichte hier für euch, wenn ich gut in Bangkok gelandet bin und mich an die neue Umgebung gewöhnen konnte. 
   
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                            <updated>2017-10-22T00:00:00+02:00</updated>
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